Home Office Person am Laptop

 HOME-OFFICE IM JAHR 2021: DIE BESTEN TIPPS FÜRS ARBEITEN VON ZUHAUSE AUS

4. Januar 2021

Die Corona-Krise hat viele ArbeitnehmerInnen in eine ungewohnte Home-Office-Situation gebracht, die mit der Zeit zur neuen Norm geworden ist. So verschieden die Lebensrealitäten der Menschen sind, so unterschiedlich fallen auch die Reaktionen auf das Remote-Arbeiten aus. Die einen freuen sich über die Zeit, die sie durch den Wegfall des Arbeitswegs gewinnen. Die anderen vermissen die räumliche Trennung von Freizeit und Beruf oder sehnen sich nach einem ungestörten Arbeitsplatz. Wir haben uns umgehört, wie man die Mitarbeiterzufriedenheit im Home-Office steigern kann, und fünf zentrale Elemente identifiziert.

#1 Ablenkungen identifizieren

Ablenkungen sind überall – ob im Büro oder daheim. Von zuhause aus zu arbeiten, kann jedoch die doppelte Ablenkung bedeuten. Haustiere, Familie oder MitbewohnerInnen, die Arbeit im Haushalt und Hintergrundgeräusche (z.B von einer Waschmaschine) sind nur einige der „Störenfriede“, denen man zuhause begegnen kann. Deshalb ist es wichtig zu erkennen, welche Ablenkungen im Home-Office relevant werden, und den vorgesehenen Arbeitsplatz möglichst gut vom Lärm abzuschirmen. 

Bei Online-Besprechungen sind oft eine langsame Internetverbindung oder unvermeidbare Hintergrundgeräusche wie Verkehrslärm störend. Um das Meeting deswegen nicht unterbrechen zu müssen, kann man sich eine Reihe von Handsignalen angewöhnen: https://www.workingden.com/virtual-meeting-hand-signals/

#2 Routinen einspielen

Von zuhause aus zu arbeiten bedeutet nicht, insgesamt nachlässiger zu werden. Ganz im Gegenteil: Viele ArbeitnehmerInnen haben im Home-Office Probleme damit, Berufliches und Privates voneinander zu trennen, und arbeiten insgesamt sogar länger. Für andere besteht die Herausforderung eher darin, überhaupt ins Tun zu kommen. Routinen und ein gut strukturierter Arbeitsplan können in beiden Fällen helfen.

  • Geist und Körper können trainiert werden, um regelmäßig zu einer bestimmten Zeit aufzuwachen. So lässt sich sogar ein Frühstück genießen, für das früher die Zeit am Arbeitsweg verloren ging.
  • Mit einer Dusche in den Tag zu starten und eigene Arbeitskleidung anzuziehen, empfiehlt sich – selbst wenn am Wohnzimmertisch gearbeitet wird.
  • Eine Arbeitsroutine zu befolgen, hilft dabei, die Aufgaben für den Tag besser zu organisieren, und versetzt dich in einen „Arbeitsmodus“, obwohl du dich in der gewohnten „Freizeitumgebung“ befindest.
  • Wichtig ist auch ein Ritual, mit dem man die Arbeit beendet. Die Arbeitsgeräte wie Computer oder Laptop aus dem Sichtfeld zu nehmen, ist hier zentral. Wenn kein eigener Raum als Büro verwendet werden kann, hilft auch schon mal eine Decke, die über den Laptop gelegt wird – der Kopf braucht Pause. 

#3 Mach mal Pause

Nicht vergessen: Beim Erstellen des Work-from-Home-Zeitplans unbedingt genügend Pausen einschließen! Die Pausen kann man wunderbar nutzen, um sich eine anständige Mahlzeit zuzubereiten, die im besten Falle sogar hochwertiger ist als der schnelle Imbiss im Büro. Wenn man die Workstation in einem Bürozimmer eingerichtet hat, sollte man in einem anderen Raum essen. Auf diese Weise erlebt man die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit besser. 

Ideal ist es natürlich auch, während einer Pause einen Spaziergang im Grünen zu machen. Bewegung im Freien erfrischt, macht fit für die nächsten Aufgaben und hilft, aufgestauten Stress abzubauen. 

#4 Multitasking daheim? Nein danke!

Eine nicht zu unterschätzende Ablenkung bei der Arbeit im Home-Office sind anstehende Hausarbeiten. Hier ist die Trennung von Beruf und Privatleben tatsächlich eine Herausforderung. Es ist ein Training für den Geist, während der Arbeitszeit nur bei den Arbeitsaufgaben zu bleiben und die Hausarbeiten beiseite zu legen. Während der Arbeitszeit darf die schmutzige Wäsche, das unordentliche Wohnzimmer oder das Geschirr liegen bleiben. Dafür ist nach dem Beenden des eigentlichen Arbeitstages wieder Zeit. Lebt man gemeinsam mit anderen Personen, hilft eine klare Absprache darüber.

#5 Gut vorbereitet

Manchen kann es wertvolle Struktur geben, bereits am Vorabend die Kleidung, die Aufgabenlisten sowie das Mittagessen für den nächsten Tag vorzubereiten. Schon am Vortag klare Ziele zu setzen, hilft dabei, während des Arbeitstags mehr zu erreichen.

All diese Tipps können dazu beitragen, dass MitarbeiterInnen beim Arbeiten im Home-Office motiviert und zufrieden bleiben. Wie die Team-Stimmung im Home-Office wirklich ist, können Führungskräfte mit anonymen Feedback-Tools wie TeamEcho im Blick behalten.

Quellen

https://www.dak.de/dak/bundesthemen/sonderanalyse-2295276.html

https://www.workingden.com/how-to-work-from-home-successfully/

https://t3n.de/news/homeoffice-fuers-klima-weniger-5-1313724/